Bericht zur Vormittagswanderung im Greutterwald bei Korntal am 16.9.2062

Die 10 Wanderer aus Tamm wollten eigentlich über Markgröningen zusammen mit den 5 Personen aus Markgröningen mit dem Bus nach Schwieberdingen und von dort mit der Strohgäubahn nach Korntal fahren. Aber eine Signalstörung an der S-Bahn brachte für die Tammer die Planung durcheinander. Die Handyanrufe gingen hin und her. Nach Umplanung trafen wir doch noch zusammen am Ausgangspunkt der Wanderung in Korntal. Der Greutterwald ist seit 1984 Naturschutzgebiet und liegt zwischen Korntal Feuerbach und Zuffenhausen, überraschend nahe an größeren Stadtzentren und hat dennoch seinen wilden Charakter bewahrt, ist aber nur wenigen Besuchern bekannt. Lange alleenartige Wege aber auch viele schmale Pfade, die auf keiner Karte verzeichnet sind, durchziehen den Wald. Ein Naturdenkmal ist das “Kotzenloch“, eine tiefe Mergelgrube. Mergel sind Tongesteine. Hier holten vor langer Zeit die Feuerbacher Weinbauern ihren Dünger für ihre Reben. Seit 1900 führt eine lange gewundene Treppe um die Mergelgrube zum Aufstieg auf den Lemberg. Oben angekommen wanderten wir ein Stück auf dem Stuttgarter Rössleweg mit schönem Blick auf Feuerbach, und Stuttgart bis zum Fernsehturm, dann ging es wieder in den Wald. Inzwischen regnete es sanft aber die Luft war angenehm sauber. Auf dem großen Spielplatz Schlotwiese in Zuffenhausen war es zu nass zum Sitzen und Ausruhen. Deshalb freuten wir uns auf die mittägliche Einkehr. Aber auch hier mussten wir ungewollt umplanen. Dies war aber zu unserem Vorteil.                                                                Christa Hipp-Seliger